Die Schweiz bietet nicht nur Skifahrern und Bergsteigern viel. Auch der Badespaß
kommt nicht zu kurz. Die Schweiz ist bekannt für Berge, Uhren und Schokolade.
Dass die Alpennation im Sommer aber auch ein Paradies für Wasserratten ist, wissen
die Wenigsten. Entlang der unzähligen Flüsse und Seen erstrecken sich idyllische
Badeplätze und Wassersportmöglichkeiten locken. So laden Genfersee und Vierwaldstättersee
zu Segelpartien oder der Silvaplanersee im Engadin (Kanton Graubünden) zu abenteuerlichen
Surfausflügen ein. Und wer sich einfach nur die Sonne ins Gesicht scheinen lassen
möchte, kommt in einem der vielen Flussbäder auf seine Kosten.
In der Schweiz gibt es eine Fülle von Flüssen und Seen, die zum Baden einladen.
Zu den schönsten zählt die Verzasca im Tessin. Grünblau und kristallklar zieht das
Wasser an den Felsen vorbei, schäumt über Steine und stürzt sich in Wasserbecken.
Großzügige Natursteine laden zum Sonnenbad ein.
> An der Kleinen Emme, zwischen Entlebuch und Doppelschwand (Kanton Luzern), liegt
ein weiteres Kleinod. Der Badeplatz befindet sich inmitten des Unesco-Biosphärenreservats,
das im Umgang mit der Natur und auf nachhaltige Entwicklung setzt. Der Fluss fließt
gemütlich durch einen malerischen Auenwald und hat im Laufe der Jahre mehrere Felseninseln
geformt, die das Wasser in kleinen Becken stauen.
Aber auch Sandstrände findet man in der Schweiz. Ein wunderschöner Badestrand lädt
zum Beispiel in Yverdon-les-Bains im Genferseegebiet ein. Hunderte von Metern erstreckt
sich der Sandstrand mit dem etwas merkwürdig anmutenden Namen "VD 8" entlang des
Neuburgersees. Als "Kalifornien der Schweiz" gilt Estavayer-le-Lac, ebenfalls am
Neuburgersee, mit dem Wasserskilift, der Wakeboarderszene und einer trendigen Beach-Bar.
Der Neuburgersee ist mit 217 Quadratkilometern der größte See auf Schweizer Territorium
und bietet Natur, einen sanften Wellengang und viel Ruhe.
Exotisch geht es auf den Palmen gesäumten Brissago-Inseln im Lago Maggiore zu. Rund
1.600 Pflanzenarten aus dem Mittelmeerraum, Asien und Südamerika zieren die zwei
Inseln. Allerdings ist nur die größere mit einer Fläche von 25 Hektar für Gäste
zugänglich. Dabei stehen Führungen durch die vielfältige Pflanzenwelt, Kurs- und
Seminar-Angebote oder abwechslungsreiche Ausstellungen auf dem Programm. Erreichbar
sind die Brissago-Inseln mit der Fähre ab Porto Ronco oder mit den Kursschiffen
ab Locarno oder Ascona.
Quelle: Schweiz Tourismus