Die Algarve ist die beliebteste Urlaubsregion Portugals.
Fast das gesamte Jahr über herrscht hier ein mildes Klima.
Dass die Algarve Portugals Urlaubsregion Nummer eins ist, hat viele Gründe. Ein
ganz wesentlicher ist das Wetter. Denn in der Region dauert der Sommer sehr lange,
es regnet kaum und es ist schön warm - jedoch selten unerträglich heiß. Der Winter
dagegen ist kurz und verdient diesen Namen eigentlich nicht: Im Dezember und Januar
sind Temperaturen um 15 Grad Celsius tagsüber normal. Wenn es einmal weniger als
10 Grad hat, sprechen die Portugiesen von "der großen Kälte", wie das Tourismusinstitut
von Portugal berichtet.
Ein Algarve-Urlaub ist deshalb ganzjährig möglich. Das milde Klima hat natürlich
auch Einfluss auf die Flora: Wenn anderswo in Europa Schnee liegt, blühen in der
Algarve bereits im Januar die Mandelbäume. Besonders reizvoll sind die Strände:
Die goldfarbenen Sandstrände werden durch teilweise bizarre Felsformationen unterbrochen.
Doch die Algarve bietet nicht nur Sonne, Strand und Meer. Interessant ist auch die
Architektur, die maurische Einflüsse erahnen lässt: Charakteristisch sind die engen
Gassen der Städte und Dörfer, die weiß getünchten Häuser und arabeske Schornsteine.
Auch Aktiv-Urlauber kommen in der Algarve nicht zu kurz. Es gibt beispielsweise
zahlreiche Golfplätze. Andere Sportarten wie etwa Windsurfing, Tauchen, Kanufahren,
Reiten, Tennis und sogar Drachenfliegen sind laut Tourismusinstitut ebenfalls weit
verbreitet. Landeinwärts liegt die Bergkette Serra de Monchique. Hier können Urlauber
wandern und die unberührte Natur genießen.