Italiens großes Thermen-Angebot reicht von Nord- bis Süditalien: Kuren vor der atemberaubenden
Kulisse der Alpen mit Blick auf die sanfte Hügellandschaft der Toskana, unter südlicher
Sonne in Apulien oder unweit des brodelnden Ätnas – das Thermalangebot Italiens
ist äußerst vielfältig. Kaum ein Landstrich in Italien, wo man nicht auf sprudelnde
und dampfende Quellen trifft, die alle für ihre heilenden Kräfte bekannt sind. Einige
dieser Thermalquellen schätzten bereits die Römer.
Kuren in Norditalien
Zwischen Dolomitengipfeln können sich in Südtirol und Trentino Kurgäste erholen.
Neben dem Thermalbad von Meran, das 1907 seinen Betrieb aufnahm, entstanden in den
vergangenen Jahren angesehene Beautyfarmen und Wellnesshotels. Eine Wohlfühlwelt
erwartet Reisende im Trentino. Bereits seit dem 16. Jahrhundert weiß man von der
heilenden Kraft der Quellen der Thermalkurorte Levico und Vetriolo in Valsugana.
Kuren im Stil der Belle Epoque
Ein Hauch vergangener Zeiten weht in den Jugendstilbädern von Montecatini Terme
in der Toskana, Salsomaggiore Terme in der Emilia Romagna, Fiuggi unweit von Rom
sowie in Levico-Vetriolo Terme und den Thermen von Pejo und Rabbi im Trentino. Hier
kurten schon um 1900 gekrönte Häupter, Dichter, Philosophen und Musiker, um Körper
und Geist zu entspannen.
Trinkkuren
Nicht nur wohltemperierte Thermalquellen, sondern auch wertvolle Mineralquellen
machen Italien zu einem Ziel für alle, die Wohlbefinden suchen. Schon die Etrusker
nutzten die Wirkung der Heilquellen von Chianciano Terme. Darüber hinaus ist vor
allem Montecatini Terme in der Toskana für seine mineralhaltigen Quellen bekannt.
Sie fördern durch Trinkkuren die Regeneration der inneren Organe. Offiziell anerkannt
wurden die Quellen bereits im 15. Jahrhundert.
Kuren in Süditalien
Bei Kuren unter südlicher Sonne denken sicher viele gleich an die Insel Ischia im
Golf von Neapel. Hier lädt das warme schwefelhaltige Thermalwasser zu wohltuenden
Bädern, und im "Poseidon-Garten" kann man problemlos einen ganzen Wellness-Tag unter
freiem Himmel einlegen. Doch auch andere Orte in Süditalien sind voller Heilwasserquellen.
Unweit von Vesuv und Ätna dampfen und sprudeln an vielen Stellen wohltuende Quellen:
am Golf von Neapel warten Agnano Terme, Castellammare di Stabia und Pozzuoli mit
attraktiven Kurangeboten. Thermal- und Wellnessurlaub lässt sich in Apulien bestens
mit einem Aufenthalt an den herrlichen Küsten der Region kombinieren. Die Kur- und
Wellnesszentren von Santa Cesarea Terme, Margherita di Savoia und Torre Canne sind
zudem ideale Ausgangspunkte, um die Schönheiten und Kulturschätze der Region zu
entdecken. Eine interessante Destination für Thermal- und Wellness-Freunde ist Sizilien.
Die Insel vulkanischen Ursprungs bietet in Acireale, Sciacca und Terme Segestane
Kurmöglichkeiten im Schatten jahrtausendealter Geschichte.
Quelle: Enit