Teutoburger Wald – Klöster und Adelssitze

Der Teutoburger Wald ist landschaftlich eine sehr abwechslungsreiche Region: Im Westen Sand- und blühende Heideflächen, Dünen, Kiefernwälder, Moore und Feuchtgebiete. Im Osten und Norden ist die Landschaft durch die Flusslandschaft der Weser geprägt, berichtet Teutoburger Wald-Tourismusmarketing. Die Paderborner Hochfläche ist dagegen größte Karstlandschaft Nordrhein-Westfalens, während die Moorlandschaften im Kreis Minden-Lübbecke eine düster-unheimliche Faszination vermitteln, beschreiben die Touristik-Profis ihre Region.
Nirgendwo in Deutschland gibt es sonst eine solch hohe Dichte an Schlössern, Adelssitzen, Rathäusern und Bürgerbauten aus der Zeit der Renaissance wie im Weserraum, berichten die Experten. Beispiele: das Residenzschloss in Detmold und Schloss Neuhaus in Paderborn.
Außerdem gibt es etliche Bischofssitze, Kirchen, Abteien und Klöster, die von der kirchlichen Macht im Mittelalter künden. Das Kloster bei Corvey bei Höxter verfügt über eine weltberühmte Bibliothek und ist die Grabstätte von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (Texter der deutschen Nationalhymne). Corvey ist Anwärter auf die Anerkennung als Weltkulturerbe.
Doch nicht nur Kultur- und Geschichtsbeflissene kommen im Teutoburger Wald auf ihre Kosten, auch für Sport, Wandern und Erholung eignet sich die Region vorzüglich: Aktive können zwischen Golf, Paragliding, Segelfliegen, Reiten, Rudern, oder Wasserski wählen. Wanderer finden abwechslungsreiche Touren, etwa auf den Hermannshöhen. Radler wählen die Wellness-Radroute, die sie in Etappen auf ruhigen und ausgeschilderten Wegen durch die Landschaft führt.
 
 

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