Dichte Wälder, Kuckucksuhren, Schwarzwälder Kirschtorte und Thermalquellen sind
die typischen Wahrzeichen des Schwarzwaldes. Das Waldgebirge ist rund 200 Kilometer
lang und bis zu 60 Kilometer breit und unterteilt sich in den nördlichen, den mittleren
und den südlichen Schwarzwald. Das Gebiet grenzt im Süden an die Schweiz und im
Westen an Frankreich.
Zahlreiche Kur-, Erholungs- und Luftkurorte versprechen Erholung pur. Die Stadt
Baden-Baden etwa bietet mehrere Thermalbäder. Die Thermalquellen wussten schon die
alten Römer zu schätzen, sehenswert sind beispielsweise die römischen Badruinen.
Heute in Betrieb sind das im 19. Jahrhundert entstandene Friedrichsbad und die moderne
Caracalla-Therme. Weitere Kurorte mit Thermalquellen sind beispielsweise Bad Krozingen
oder Bad Bellingen.
Auch sonst hat der Schwarzwald viel zu bieten. Das dicht bewaldete Gebiet ist zugleich
das größte zusammenhängende Mittelgebirge Deutschlands; sowohl Skifahrer als auch
Wanderer kommen auf ihre Kosten. Der knapp 300 Kilometer lange Westweg beginnt in
Pforzheim und führt in mehreren Etappen bis nach Basel. Entlang der Strecke gibt
es zudem zahlreiche Sehenswürdigkeiten zu besichtigen. Ein ideales Gebiet für Skifahrer
ist der Hochschwarzwald. Eine weitere Sportart, die man im Schwarzwald betreiben
kann: Nordic Walking. In mehreren Orten gibt es Nordic Walking-Arenen und präparierte,
markierte Routen, berichtet Schwarzwald-Tourismus. Wer diese Sportart kennen lernen
will, kann sich die benötigte Ausrüstung auch ausleihen und von zertifizierten Trainern
einweisen lassen.
Eine weitere Attraktion: Der Rheinfall von Schaffhausen in der angrenzenden Schweiz.
Der größte Wasserfall Europas bietet ein spektakuläres Schauspiel: Die Fluten des
Rheins stürzen hier 23 Meter in die Tiefe.