Schwäbische Alb – Burgen und Schlösser

Das malerische Balinger Zollernschloss entstand im 15. Jahrhundert.
Foto: Tourismusverband Schwäbische Alb
Die Schwäbische Alb als mittlerer Teil der ganz Europa durchziehenden Jurakette
bietet landschaftlich reizvolle Kontraste und ist gleichzeitig Zeugnis verschiedener
Epochen der Erdgeschichte. Im Mittelalter spuckten hier Vulkane, und zwei Meteoriten
ließen das Nördlinger Ries und das Steinheimer Becken entstehen, berichtet Deutschland-Tourismus.
Das Mittelgebirge ist aber auch ein kulturell reiches Gebiet. Hier steht der weltweit
höchste Kirchturm (Ulmer Münster), finden sich Reste des römischen Grenzwalls Limes
oder auch keltischer Kulturstätten, schwärmen die Fachleute des Tourismusverbands
Schwäbische Alb. Außerdem ist die Region eine der burgenreichsten Gegenden Deutschlands.
Zudem gibt es zahlreiche Schlösser.
Burgen und Schlösser
Zahlreiche Burgen und Schlösser zählen zu den Sehenswürdigkeiten der Schwäbischen
Alb. Kein Wunder, denn zwei große Herrschergeschlechter - die Staufer und die Hohenzollern
- stammen von hier. Eine wahre Attraktion ist beispielsweise die Burg Hohenzollern
nahe Hechingen, einst der Hauptsitz der fürstlich-katholischen Linie der Hohenzollern.
Die auf einem Berg gelegene Burg eröffnet einen weitläufigen Rundblick über die
Schwäbische Alb. Im Inneren gibt es zahlreiche kunsthistorisch wertvolle Exponate
zu besichtigen. Ebenfalls sehenswert: das romantische Schloss Lichtenstein, das
eine viel bewegte Geschichte erlebte.
Radeln und Wandern
Die Schwäbische Alb ist aber auch eine herrliche Region für Wanderer und Radler.
Wanderer genießen aufgrund der vielen Täler vielfach einen herrlichen Weitblick.
Für Hobby-Archäologen interessant sind beispielsweise die Tropfsteinhöhlen oder
die erloschenen Schlote des schwäbischen Vulkans. Auch die Überreste keltischer
oder römischer Bauwerke lassen sich bei einer Wanderung prima erkunden.