Im Wein ist Wahrheit. Das wussten schon die alten Römer, die vor rund 2.000 Jahren
mit dem Weinbau im Moselgebiet begannen. Die Steilhänge über der Mosel eigneten
sich damals wie heute ideal für den Weinanbau. Entlang der Mosel gibt es heute 125
Winzer-Orte mit 5.000 Weinbaubetrieben, die auf 9.300 Hektar rund 70 Millionen Rebstöcke
bewirtschaften und aus den Trauben einen rassigen, fruchtigen Riesling produzieren,
berichtet Deutschland-Tourismus.
Die steilen Schieferhänge, die die Sonnenwärme gut speichern können, sind ideal
für das Gedeihen der Weinreben. Ebenso ideal für die Trauben ist das milde, fast
mediterrane Klima, schwärmen die Touristik-Profis. An der Mosel ist auch die steilste
Weinberglage Europas: Sagenhafte 55 Grad Neigung (die Kippgrenze von echten Geländewagen
liegt meist bei 45 Grad) und 380 Meter Höhe hat der Bremmer Calmont.
Ein Erbe der Römer ist aber nicht nur der Weinbau: Das einstige Großreich hinterließ
zahlreiche Bau- und Kunstdenkmäler. Die Fahrt auf der Moselweinstraße von Perl flussabwärts
geht vorbei an römischen Villen-Ruinen, Badeanstalten und Ausgrabungen, berichtet
Mosellandtouristik.
Im Mittelalter waren es dann andere Herrscher, die Burgen erbauten. Viele der Bauwerke,
die man auf fast jeder Moselschleife findet, sind auch heute noch zu besichtigen,
berichtet Deutschland-Tourismus. Beispiele: Burg Elz, Burg Pyrmont bei Roes, Burg
Thurant bei Alken, Burg Cochem und Burg Landshut.